Wassersäule fällt schnell wieder ab ... ist das noomal?

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JKDuck
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Registriert: So 22. Sep 2024, 16:16

Wassersäule fällt schnell wieder ab ... ist das noomal?

#1

Beitrag von JKDuck »

Hallo,
ich habe mir einen Schlagbrunnen im Garten gegönnt - geht runter bis 8,5 m, mit Pumpenstock, auf dem Schwengelpumpe und ein Anschluss für eine eletkische Pumpe (1" AG) sitzen. Den Anschluss an die elektische Pumpe habe ich wie folgt realisiert:
  • unmittelbar am Pumpenstock 1“ AG die Eingangsseite eines Rückschlagventils (1“ IG)
  • an den Ausgang des Rückschlagventils (1“ IG) kommt eine Schnellkupplung GEKA plus 1“ AG
  • das Gegenstück der Schnellkupplung ist mit dem Saugschlauch verbunden.
Bild
  • an dem anderen Ende des Saugschlauchs (1“ IG) ist eine GEKA Schlauchtülle (mit Schellen befestigt) auf 1" AG,
  • das 1" AG des Sauchschlauchs ist in den Wasserfilter Eingang (1“ IG) gedreht,
  • der Wasserfilter Ausgang (1“ IG) ist unmittelbar an der elektrischen Pumpe (1" AG) angeschlossen.
Bild


Vor dem Anschluss an die elektische Pumpe hatte ich an dem Filter einen Druckschlauch, der mit dem Wasserhahn vebunden war, testhalber angeschlossen, um die Dichtigkeit des Systems zu testen. Da hat auch nach einer Stunde unter Druck nichts herausgetropft => alles Dicht!

Gelernt habe ich dadurch:
stelle Dir lieber mit Schellen und ordentlichen Kupplungen einen eigenen Saugschlauch her!

Jedenfalls wird jetzt elektisch gepumpt, allerdings zu wenig, um die Versenkregler auf Dauer hoch zu bringen. Das lässt sich wohl über einen Regenwassertonne als Zwischenspeicher mit einer zweiten Pumpe lösen. Ich habe aber ein anderes weiteres Problem, und bitte dazu um Eure Stellungnahme:

Wenn die elektische Pumpe mehr als 15 Minten stillt steht, sinkt die Wassersäule in dem Pumpenstock/rohr so sehr ab, dass ich erst wieder mit der Schwengelpumpe den Wasserstand so hoch ziehen muss, dass auch die elektische Pumpe wieder pumpt; tue ich dies nicht, schaltet sie ab wegen Trockenlaufs.

Ist das Absinklen des Wassperspiegels/der Wassersäule in dem Pumpenstock/rohr normal. oder sollte das auch mal 8 Stunden oben bleiben? Liegt hier eine Undichtigkeit in Pumpenstock oder -rohr vor, die zu dem Absinken führt?

Herzlichen Dank für freundliche Unterstützung!
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Thoralf
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Registriert: Di 21. Apr 2020, 08:28

Re: Wassersäule fällt schnell wieder ab ... ist das noomal?

#2

Beitrag von Thoralf »

Moin und herzlich willkommen im Forum!

Ich kann keine Bilder sehem.
Bitte zum Bilder-Upload picr.de nutzen - wie unter viewtopic.php?t=93 beschrieben.

Die einfachen GEKA-Kupplungen sind nicht unterdruckgeeignet. Du brauchst eine GEKA® plus Saug- und Druckkupplung SD https://www.geka.de/downloads/kataloge/DE/28/

Ein Test mit Überdruck genügt nicht als Test auf Dichtigkeit bei Unterdruck.

LG und HTH
Thoralf
Der Elektroingenieur in mir meint: "Wasser braucht Strom" 8-)
Meine Projekte gibt es auch in meinem Blog:
https://blende-acht.blogspot.com/search/label/Brunnen
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JKDuck
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Re: Wassersäule fällt schnell wieder ab ... ist das normal?

#3

Beitrag von JKDuck »

Moin und Danke für das Willkommen.

Hier ersteinmal die Bilder:
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Darauf sollte zu erkennen sein, dass ich tatsächlich die Saug- und Druckkupplung SD verwende.
Was die Dichtheit angeht fällt mir kein besserer Test ein als Druck auf das Sxstem zu geben. Aber die Dichtheit zwischen Rückschlagventil und Pumpe ist für mein Problem ja nicht maßgebend, denn der Abfall der Wassersäule findet ja auf der anderen Seite des Rückschlagventils, und vor allem auch hinter dem geschlossenen Kugelventil statt.

Ist das normal oder ist da was im Pumpenstock oder Rohr 'falsch'. Der Brunnen wurde gerade erst geschlagen, von einem, der sich damit auskennen sollte, mit professionellem Gerät. Den werde ich als nöächstes befragen, es sei denn, ich bekäme hier die Antwort: das ist halt immer so...
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Eriberto
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Re: Wassersäule fällt schnell wieder ab ... ist das noomal?

#4

Beitrag von Eriberto »

Moin,

eigentlich hast du dir in deinem ersten Post die Frage schon selbst beantwortet. Das Problem liegt vor dem RV im/am Pumpenstock!
Begründung: gemäß deiner Aussage fällt der Wasserspiegel ja auch im Pumpenstock.
D.h., entweder Pumpenstock oder - was sogar schlimmer wäre - die Rohrtour im Boden ist nicht dicht! Wie ist diese aufgebaut? Mehrere Meterstücke mittels Muffen verbunden oder längeres Rohr?

Jede Muffe ist eine potenzielle Schwachstelle, die beim Eintreiben der Rohrtour undicht werden kann.
Dies könntest du testen, indem du versuchst direkt an das Rohr zu gehen (ohne Pumpenstock und was danach kommt). Fällt die Wassersäule auch dann ab, hättest du den Salat...

Dein erster Test spricht zwar dagegen, aber du könntest so nach und nach die Verbindung wieder aufbauen (Rohr, dann Rohr plus RV usw.) und jeweils testen. Außerdem könnte nach Inbetriebnahme des Brunnens der Wasserspiegel sinken und eine beschädigte Muffe, die zuvor im Wasser stand, zieht auf einmal Luft (theoretisch).

Was hast du zum Eindichten verwendet? Teflon, Gewindedichtfaden?
Gruß
Florian
JKDuck
Beiträge: 4
Registriert: So 22. Sep 2024, 16:16

Re: Wassersäule fällt schnell wieder ab ... ist das noomal?

#5

Beitrag von JKDuck »

Danke Florian, das hatte ich befürchtet. Ich hatte den Brunnen nicht selbst geschlagen, sondern von einem 'Profi', da das Rohr durch eine Schotterschicht geschlagen werden musste, d.h. schweres Gerät erforderlich war. Den Brunnenbauer werde ich jetzt mal befragen müssen.
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