Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

Einsatz bei einem Grundwasseranfang bis zu 6m ab GOK (Geländeoberkante) möglich,
Kreiselpumpen selbstansaugend: HWW, HWA
viggo
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#11

Beitrag von viggo »

Tuatara hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 14:46
viggo hat geschrieben: Sa 28. Mär 2026, 21:16 In den technischen Daten der WP steht was von Betriebsüberdruck Wärmequelle (Wasser) 3 bar.
Gibt es im Schluckbrunnen einen offenen Auslauf?

Gruß
Steffen

Also von der WP geht ein PVC-Rohr weg, dass in dem Schluckbrunnen endet, das Ende des PVC-Rohrs ist unter der Wasseroberfläche, wei weit, kann ich leider nicht sehen.

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Eriberto
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#12

Beitrag von Eriberto »

Also, ich gehe davon aus, dass vor der WP ein Druckminderer verbaut ist.

Wenn dem so sein sollte (bitte klären), dann würde ich einen Versuch mit einer günstigen TBP in geeigneter Leistungsklasse wagen.

Die Leistungsklasse unter 1 kw dürfte ausreichen und gibt es in der Bucht schon für um die € 100,-.

Alle Angaben ohne Gewähr.
Gruß
Florian
viggo
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#13

Beitrag von viggo »

Hallo Florian.

Was hat das mit dem Druckminderer auf sich?
Dan ist glaub ich ein Taccosetter installiert, meinst Du das?

Hast Du bitte einen konkreten Typ von der TBP?

Mir gehts jetzt nicht darum was möglichst billiges zu haben. Mir gehts um Robustheit.

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viggo
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#14

Beitrag von viggo »

Ach so, du meinst mit TBP eine Tiefbrunnenpumpe :-)

War hier nicht eher die Empfehlung Zisternenppe?

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Eriberto
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#15

Beitrag von Eriberto »

Nach dem Post von Peter eher nicht. Wir er schon feststellte 'geht kaputt, was kaputt gehen kann' und das bedeutet bei einer Zisternenpumpe mit allen Zusatzkomponenten eingebaut, dass diese dann 'fritte ist'. Dafür sind die dann wiederum etwas zu teuer...

Daher und aufgrund deiner gemachten Angaben wäre eine TBP schon o.k.. Die Modelle mit 370 Watt in der Bucht sollen bis zu 3,4 bar schaffen.
Die könnten somit passen. Da alle Regelung (bis auf Trockenlauf) ja wohl durch die Wärmepumpe erfolgt, wäre das ggf. ein günstiger Versuch.
Gruß
Florian
viggo
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#16

Beitrag von viggo »

Ok, danke, verstehe. Aber ich lass nicht locker :-)

Gibt es außer Grundfoss andere Brunnehersteller mit ähnlich guter Qualität? Ich tu mir bei denen schwer, etwas in der geringen Leistungsklasse zu finden.

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Eriberto
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#17

Beitrag von Eriberto »

Wie ich schon schrieb "günstige Pumpe aus der Bucht"...

Ich habe jetzt seit 11 Jahren nur günstige TBP. Angefangen mit VidaXL (nach 2 Jahren gehimmelt durch eigene Dusseligkeit), dann Berlan TBP 1.1-4 und zuletzt (2025) eine No-Name für unter €130,- aus besagter Bucht.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass die m.E. sehr teuren Pumpen von z.B. Grundfos keinen Vorteil für meinen Anwendungsfall bringen, da ich für den Preis 4-6 günstige Pumpen kaufen kann. Nicht unbedingt maximal nachhaltig aber wir müssen die Wirtschaft ja auch am Laufen halten...
Gruß
Florian
PeterB
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#18

Beitrag von PeterB »

Du solltest nicht nach Pumpen suchen die zB 3bar liefern können sondern besser nach dem maxVolumen, das sie liefern. Das wären bei Dir ca 3m³/h

Ich habe hier zB 2 Pumpen, die beide 6bar liefern. Die rote kann aber maximal 6000 liter, die blaue nur 3000 Liter.

Die 1000 Liter, die Du brauchst, würde die blaue mit ca 4,5bar drücken. Da kommen vielleicht 4 bar beim Verbraucher an.

Bild

Dann habe ich hier noch eine Pumpe, die kann auch fast 6bar und liefert die 1 m³/h mit ca 3,8bar.

Bild

In diesem Diagramm sind 2 senkrechte dicke Striche gezeichnet. Damit eine Pumpe möglichst läuft, sollten sich der Verbrauch zwischen den beiden Strichen halten. Ein sehr guter Wert wäre zB 1,5m³/h mit 2,5bar.

Die meisten Pumpendiagramme zeigen nicht diesen optimalen Bereich, der liegt aber meisten ca in der Mitte. Die 1m³/h bei Deiner Anlage wäre hier nicht opimal, aber auch nicht schlecht.

Wenn Du eine Pumpe suchst, die langfristig im Einsatz sein soll, macht es Sinn, die möglichst optimal zur Anlage auszusuchen. Dazu musst Du wissen, wie der Druck und das Volumen am Verbraucher sein soll, wie lang und wie dick die Leitungen von der Pumpe zum Verbraucher sind und wie tief es bis zum Wasser ist.

Hast Du diese Werte, hat man einen guten Anhaltspunkt um auf Pumpensuche zu gehen.
viggo
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#19

Beitrag von viggo »

Ok, danke, dann schau ich mal, ob ich die Werte morgen besorgen kann.

Ich melde mich, Danke!
Tuatara
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Re: Grundwasserpumpe für Wärmepumpe bei oberflächennahem Grundwasser

#20

Beitrag von Tuatara »

PeterB hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 19:25 Die 1000 Liter, die Du brauchst, würde die blaue mit ca 4,5bar drücken. Da kommen vielleicht 4 bar beim Verbraucher an.
Woher kommen die 1 m³/h? Oben schrieb viggo 2,2 m³/h. Und, wie gesagt, die Dimplex WP darf maximal 3 bar.

Eine typische Pumpe wäre z.B. diese hier: https://www.pumpe24.de/brunnenpumpe-gru ... serie.html
Ob die hier auch passt, lässt sich erst nach einer Druckverlustberechnung bestimmen.

@viggo Hast du zufällig die Möglichkeit, den Druck, den die Brunnenpumpe während des Betriebs macht, abzulesen? Gibt es da ein Manometer?

Gruß, Steffen
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