Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Hallo an alle,
nachdem ich nun erfolgreich meinen Brunnen gebohrt und klargepumpt habe soll der Brunnen nun seinen ersten Bewohner bekommen: Eine Tiefbrunnenpumpe. Ich habe an die 4 SD 4-18 gedacht, diese hat oben leicht seitlich 2 Befestigungen für Seile zur Aufhängung. Wenn ich nun ein Seil auf einer Seite befestige werde ich das Problem haben, dass die Pumpe schief hängt und nicht mittig im Rohr, sodass der Motor von allen Seiten mit Wasser umströmt wird. Wie löst man sowas normalerweise? Die Pumpe einfach mit 2 Seilen aufhängen und am Brunnenkopf auf jeder Seite eine Möglichkeit zur Aufhängung vorsehen? Die Pumpe am PE Rohr aufhängen und das Seil nur als zweite Möglichkeit zum Pumpe ziehen nutzen?
nachdem ich nun erfolgreich meinen Brunnen gebohrt und klargepumpt habe soll der Brunnen nun seinen ersten Bewohner bekommen: Eine Tiefbrunnenpumpe. Ich habe an die 4 SD 4-18 gedacht, diese hat oben leicht seitlich 2 Befestigungen für Seile zur Aufhängung. Wenn ich nun ein Seil auf einer Seite befestige werde ich das Problem haben, dass die Pumpe schief hängt und nicht mittig im Rohr, sodass der Motor von allen Seiten mit Wasser umströmt wird. Wie löst man sowas normalerweise? Die Pumpe einfach mit 2 Seilen aufhängen und am Brunnenkopf auf jeder Seite eine Möglichkeit zur Aufhängung vorsehen? Die Pumpe am PE Rohr aufhängen und das Seil nur als zweite Möglichkeit zum Pumpe ziehen nutzen?
Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Äh,
eine Schlaufe durch beide Öffnungen und oben weitergeführt bis zum Brunnenkopf. Idealer Weise mit Kabelbindern am PE-Rohr auf Spannung befestigt.
Dann verzieht sich auch nichts.
Gruß
Florian
eine Schlaufe durch beide Öffnungen und oben weitergeführt bis zum Brunnenkopf. Idealer Weise mit Kabelbindern am PE-Rohr auf Spannung befestigt.
Dann verzieht sich auch nichts.
Gruß
Florian
Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Grundfos, die ich für hinreichend qualifiziert halte, empfehlen in ihrer Anleitung zu den 4"-Pumpen der Baureihe SP (die den typischen 4"-Pumpen entsprechen), den Draht nur zur Sicherung zu verwenden und die Pumpe am Steigrohr ins Brunnenrohr zu hängen.
Im Einzelnen steht in der Anleitung https://api.grundfos.com/literature/Gru ... 511774.pdf folgendes zum Einhängen der Pumpe:
Bei der Gelegenheit in die Runde gefragt: was ist eine Quetschkuppung (für PE-Rohr)? Eine Klemm-Verschraubung?
LG
Thoralf
Im Einzelnen steht in der Anleitung https://api.grundfos.com/literature/Gru ... 511774.pdf folgendes zum Einhängen der Pumpe:
Das Verschrauben der Rohrleitungen muss nach den Regeln der Technik erfolgen, damit sich die Schraubverbindungen später beim Ein- und Ausschalten der Pumpe nicht durch das auftretende Drehmoment lösen.
Werden Kunststoffrohre verwendet, ist die Pumpe mithilfe eines nicht vorgespannten Spanndrahts zu sichern, der an der Druckabgangskammer der Pumpe befestigt wird.
Verwenden Sie zum Anschließen der Kunststoffrohre eine Quetschkupplung zwischen der Pumpe und dem ersten Rohrstück.
Die Pumpe darf nicht mithilfe des Motorkabels abgesenkt oder angehoben werden. (Anm.: versteht sich wohl von selbst, aber offenbar wird es Leute gegeben haben, die das nicht wussten.)
Wurde die Pumpe in der gewünschten Einbautiefe installiert, muss das Bohrloch mithilfe eines Brunnenkopfs abgedichtet werden.
Lösen Sie den Spanndraht, sodass er entlastet wird, und befestigen Sie ihn mithilfe von Seilklemmen am Brunnenkopf.
Werden Pumpen mit Kunststoffrohren verwendet, beachten Sie bei der Einbautiefe der Pumpe, dass sich die Rohre bei Belastung entsprechend ausdehnen.
Bei der Gelegenheit in die Runde gefragt: was ist eine Quetschkuppung (für PE-Rohr)? Eine Klemm-Verschraubung?
LG
Thoralf
Der Elektroingenieur in mir meint: "Wasser braucht Strom" 
Meine Projekte gibt es auch in meinem Blog:
https://blende-acht.blogspot.com/search/label/Brunnen
https://blende-acht.blogspot.com/search/label/Pumpe
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Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Hi MW88,
Du hattest auf die Frage nach dem Wasserspiegel geschrieben:
Vielleicht noch unter Verwendung eines Schaltautomaten ("Presscontrol")?
Dann läufst Du Gefahr, dass kurz vor dem Abschalten des Schaltautomaten Deine Installation mit 12 bar durch den Garten geblasen wird. Und bei Installation eines Druckschalters + Druckkessel, was den Druck auf z.B. 4 bar begrenzen würde, müsstest Du eigentlich dafür sorgen, dass auch in dem Fall, dass der Druckschalter mal klemmt, der 6-bar-geprüfte Kessel nicht auf 12 bar gepumpt wird und es eine Kesselexplosion gibt. (das Thema einer Pumpe, die mehr Druck erzeugt als der Kessel ab kann, hatten wir hier schon mal)
Auf der IBO-Webseite ist unter https://dambat.pl/de/products/4-tauchpu ... 8018652503 das Pumpendiagramm der 4 SD 4-18 verlinkt ("Karte"). In der pdf-Datei auf Seite 3. Die angegebene Leistung von 1,5 kW dürfte wohl eher P2 sein (mechanische Leistung der Pumpe) und die elektrische bei 2 kW liegen.
Bei dieser starken Pumpe würde selbst an einem 25 m langem offenem 3/4"-Schlauch (ohne Düse) das Wasser mit 6 bar herausspritzen und dabei etwa 4 m³/h fördern (was zufällig auch ungefähr der Nennbetriebspunkt der Pumpe wäre). Würdest Du jedoch nur einen einzigen kleinen Gardenasprenger S anschließen, dann würde der 10,5 bar sehen und sich anschließend in seine Einzelteile zuerlegen (bitte Schutzbrille tragen!).
Such Dir besser eine Pumpe aus, die im Nennbetriebspunkt irgendwas um 3 bar erzeugt, zuzüglich Deiner statischen Höhe.
Weil ich so gern im Grundfos-Diagramm herumklicke, wäre es dort die SP 3A-9 mit 550 W (P2). https://product-selection.grundfos.com/ ... ant-curves
Die macht bei Null-Förderung 5,5 bar und im Nenn-Betriebspunkt hättest Du 3m³/h bei 40 m Förderhöhe - abzüglich Deiner 5 m statischer Höhe bleiben 3,5 bar.
Diese Daten wären mein Anhaltspunkt für die richtige Pumpenauswahl.So etwas müssten auch andere Hersteller anbieten. Du könntest bei langen Leitungslängen oder wenn Du das Wasser mehrere Stockwerke hoch pumpen musst, nochmal genauer hinschauen. Ich bin von normaler Gartenbewässerung ausgegangen. Ähmn, welche Bewässerung (Druck, Wassermenge) planst Du eigentlich konkret?
LG und sorry für den Sarkasmus
Thoralf
LG
Thoralf
Du hattest auf die Frage nach dem Wasserspiegel geschrieben:
Und nun willst Du mit dieser
ernsthaft eine Pumpe mit max 127 m Förderhöhe verwenden?MW88 hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 14:42 Eine Tiefbrunnenpumpe. Ich habe an die 4 SD 4-18 gedacht,
Vielleicht noch unter Verwendung eines Schaltautomaten ("Presscontrol")?
Auf der IBO-Webseite ist unter https://dambat.pl/de/products/4-tauchpu ... 8018652503 das Pumpendiagramm der 4 SD 4-18 verlinkt ("Karte"). In der pdf-Datei auf Seite 3. Die angegebene Leistung von 1,5 kW dürfte wohl eher P2 sein (mechanische Leistung der Pumpe) und die elektrische bei 2 kW liegen.
Bei dieser starken Pumpe würde selbst an einem 25 m langem offenem 3/4"-Schlauch (ohne Düse) das Wasser mit 6 bar herausspritzen und dabei etwa 4 m³/h fördern (was zufällig auch ungefähr der Nennbetriebspunkt der Pumpe wäre). Würdest Du jedoch nur einen einzigen kleinen Gardenasprenger S anschließen, dann würde der 10,5 bar sehen und sich anschließend in seine Einzelteile zuerlegen (bitte Schutzbrille tragen!).
Such Dir besser eine Pumpe aus, die im Nennbetriebspunkt irgendwas um 3 bar erzeugt, zuzüglich Deiner statischen Höhe.
Weil ich so gern im Grundfos-Diagramm herumklicke, wäre es dort die SP 3A-9 mit 550 W (P2). https://product-selection.grundfos.com/ ... ant-curves
Die macht bei Null-Förderung 5,5 bar und im Nenn-Betriebspunkt hättest Du 3m³/h bei 40 m Förderhöhe - abzüglich Deiner 5 m statischer Höhe bleiben 3,5 bar.
Diese Daten wären mein Anhaltspunkt für die richtige Pumpenauswahl.So etwas müssten auch andere Hersteller anbieten. Du könntest bei langen Leitungslängen oder wenn Du das Wasser mehrere Stockwerke hoch pumpen musst, nochmal genauer hinschauen. Ich bin von normaler Gartenbewässerung ausgegangen. Ähmn, welche Bewässerung (Druck, Wassermenge) planst Du eigentlich konkret?
LG und sorry für den Sarkasmus
Thoralf
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Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Korrekt.
Nene, unter Verwendung eines Frequenzumrichters, deswegen auch die 400V VarianteThoralf hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 23:22 Vielleicht noch unter Verwendung eines Schaltautomaten ("Presscontrol")?![]()
Deswegen habe ich auch einen Kessel mit 10 Bar Nenndruck und 12 Bar Prüfdruck besorgt, damit genau das nicht passiert. Ein Druckschalter wird bei 8 Bar dem Frequenzumrichter die Spannung wegnehmen, normalerweise sollten nicht mehr als 7 Bar in der Anlage sein und wenn es 8 Bar sind dann hat die Regelung versagt und es wird abgeschaltet, und zwar so, dass es kein automatisches wieder-einschalten gibt.Thoralf hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 23:22 der 6-bar-geprüfte Kessel nicht auf 12 bar gepumpt wird und es eine Kesselexplosion gibt. (das Thema einer Pumpe, die mehr Druck erzeugt als der Kessel ab kann, hatten wir hier schon mal)
Echt? Ich war davon ausgegangen, dass es sich um die elektrische Leistung handelt. Wenn ich mir die Stromangabe von 5A bei 400V allerdings mal anschaue dann scheint die elektrische Leistung wirklich deutlich höher zu liegen (kann man ohne den cos phi zu kennen natürlich nicht genau berechnen).Thoralf hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 23:22 Die angegebene Leistung von 1,5 kW dürfte wohl eher P2 sein (mechanische Leistung der Pumpe) und die elektrische bei 2 kW liegen.
So eine habe ich tatsächlich aktuell an meinem alten Rammbrunnen/Spülbrunnen, die 3 Bar reichen allerdings nicht für meine Gardena-Sprenger bzw. die Wurfweite ist nicht ausreichend.Thoralf hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 23:22 Such Dir besser eine Pumpe aus, die im Nennbetriebspunkt irgendwas um 3 bar erzeugt, zuzüglich Deiner statischen Höhe.
Eher "kleine Gartenbewässerung" mit 3 Gardena OS140 und einer Fläche mit 6 kleinen Popup-Sprinklern. Aktuell kann ich nur einen der OS140 Sprenger gleichzeitig betreiben und mit 3 Bar kommt er auch nicht weit genug. Wenn ich nun bedenke, dass die OS140 Sprenger 6 Bar aushalten können dann war mein Ziel, genau bei diesen 6 Bar am Verteiler auch zu liegen. Wenn ich dann den Artikel von Danfoss unter https://discover-drives.danfoss.com/tec ... on-pumpen/ mir anschaue ist die Effizienz einer Pumpe um 38 Hz am höchsten. Die Idee ist also die Pumpe auf einer niedrigeren Drehzahl zu betreiben und bei Bedarf die Drehzahl/den Druck erhöhen zu können. Man hat also die Reserve quasi schon eingebaut und das ganze läuft schön effizient. Ist der Gedankengang logisch oder vollkommen absurd (die Kosten für den Frequenzumrichter können wir ignorieren)?Thoralf hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 23:22 Ich bin von normaler Gartenbewässerung ausgegangen. Ähmn, welche Bewässerung (Druck, Wassermenge) planst Du eigentlich konkret?
Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Moin!
Sehr interessant. Aber das musste ich gedanklich erst mal sacken lassen. Weil, irgendwie überlege ich schon eine ganze Weile ob ich einen Denkfehler habe oder das in Deinem verlinkten Beitrag von Danfos irgendwelche Voraussetzungen andere sind. Also ob die dargestellte erhebliche Effizenzverbesserung andere Randbedingungen hat.
An meiner kleinen Invertersteuerung (Konstantdruckregelung von WILO) hatte ich mal ein wenig herumgemessen viewtopic.php?p=19238#p19238
Und da kam ich in dem weiter unten dargestellten Diagramm zu dem Ergebnis, dass der Wirkungsgrad durch die Drehzahlreduzierung nicht steigt (bzw. sogar leicht unter dem Wirkungsgrad der ungeregelten Pumpe ist).
Und ich habe eben mal im Grundfos-Tool zwei Pumpen ähnlicher Leistung verglichen. Die bereits verlinkte SP 3A-9 und die invertergesteuerte Pumpe SCALA2 3-45.
Ich habe dabei eine Verbrauchs-Kennlinie ähnlich Deiner Gardena-Sprengern eingegeben (im Netz fand ich irgendwo die Angabe 550 Liter bei 2 bar - ob das stimmt, weiß ich nicht). Ich habe für drei Sprenger 1,5 m³/h bei 2 bar eingegeben und die statische Höhe der Einfachheit halber nicht berücksichtigt. Dabei kamen diese Ergebnisse heraus:
H | Q .| P |eta |Drehzahl
m |m³/h| W | % .| %
--+----+---+----+-------
05|0,75| 43|23,9| 38
10|1,08| 95|30,9| 53
20|1,5 |233|35,1| 74
30|1,84|419|35,8| 90
35|2,13|557|36,3| 100
Bei der ungeregelten SP 3A-9 ist der Wirkungsgrad um den Nenn-Betriebspunkt herum bei 34,6 %. Da die Pumpen nicht baugleich sind, ist dieser Vergleich eigentlich auch unerheblich.
Aber zurück zur geregelten Pumpe: Wenn Du den Wert bei 100 % Drehzahl als Vergleich nimmst, dann haben wie bei meinem Inverter die drehzahlreduzierten Werte einen etwas geringeren Wirkungsgrad.
Nun sind das alles recht kleine Pumpen, Danfoss beschreibt in dem Artikel große Pumpen. Aber darin kann nicht das komplett andere Verhalten begründet sein.
Aber: ich habe dann doch keinen Denkfehler. Der Unterschied liegt vielmehr darin, dass es bei der Gartenbewässerung um Pumpen geht, die Druck erzeugen sollen - und in dem Danfoss-Artikel um Pumpen in Kläranlagen, die Fördermenge erzeugen sollen, bei freiem Auslauf. Und da stimmt es dann wirklich, dass mit der Reduzierung der Drehzahl der Wirkungsgrad steigt. Es geht dort nicht um den Druck am Ausgang der Leitung (der ist nahe Null), sondern um die Strömungsverluste in den Rohren. Und diese reduzieren sich mit geringerer Fördermenge erheblich, damit auch der Energieverbrauch).
Fazit: Wenn Du schon einen Inverter nehmen willst, dann kauf' Dir dennoch eine der Bewässerungsaufgabe angepasste Pumpe (am oberen Rand Deiner Bewässerungsaufgabe, aber nicht bis 12 bar). Wenn Dir 550 Watt zu klein sind, dann vielleicht 750 W (P2), und mit 65 m Förderhöhe, was irgendwie die gängigste Größe im Otto-Normal-Gartenbereich zu sein scheint. Irgendwas mit Leistungsdaten wie die SP 3A-12. Dann brauchst Du mit der Drehzahl nicht so weit runter und hast selbst bei 2,5 m³/h noch knapp 6 bar. (Bei dieser großen Durchflussmenge bitte auf ausreichenden Querschnitt der Leitung achten, bei 2.x m³/h spielen schon die Druckverluste im Rohr eine Rolle.)
Willst Du am Inverter nur statisch die Drehzahl der Pumpe reduzieren oder tatsächlich eine Druckregelung selbst bauen? Weil, erst der geregelte Betrieb macht den Einsatz eines Inverters erst richtig sinnvoll.
Ansonsten gilt wohl das, was mein Sohn seinen Kindern öfter mal sagt: "Find's selbst heraus".
Und berichte bitte hier darüber. Ich bin echt interessiert dran, was am Ende an Technik bei Dir steht und wie sie funktioniert.
LG und Viel Erfolg!
Thoralf
Sehr interessant. Aber das musste ich gedanklich erst mal sacken lassen. Weil, irgendwie überlege ich schon eine ganze Weile ob ich einen Denkfehler habe oder das in Deinem verlinkten Beitrag von Danfos irgendwelche Voraussetzungen andere sind. Also ob die dargestellte erhebliche Effizenzverbesserung andere Randbedingungen hat.
An meiner kleinen Invertersteuerung (Konstantdruckregelung von WILO) hatte ich mal ein wenig herumgemessen viewtopic.php?p=19238#p19238
Und da kam ich in dem weiter unten dargestellten Diagramm zu dem Ergebnis, dass der Wirkungsgrad durch die Drehzahlreduzierung nicht steigt (bzw. sogar leicht unter dem Wirkungsgrad der ungeregelten Pumpe ist).
Und ich habe eben mal im Grundfos-Tool zwei Pumpen ähnlicher Leistung verglichen. Die bereits verlinkte SP 3A-9 und die invertergesteuerte Pumpe SCALA2 3-45.
Ich habe dabei eine Verbrauchs-Kennlinie ähnlich Deiner Gardena-Sprengern eingegeben (im Netz fand ich irgendwo die Angabe 550 Liter bei 2 bar - ob das stimmt, weiß ich nicht). Ich habe für drei Sprenger 1,5 m³/h bei 2 bar eingegeben und die statische Höhe der Einfachheit halber nicht berücksichtigt. Dabei kamen diese Ergebnisse heraus:
H | Q .| P |eta |Drehzahl
m |m³/h| W | % .| %
--+----+---+----+-------
05|0,75| 43|23,9| 38
10|1,08| 95|30,9| 53
20|1,5 |233|35,1| 74
30|1,84|419|35,8| 90
35|2,13|557|36,3| 100
Bei der ungeregelten SP 3A-9 ist der Wirkungsgrad um den Nenn-Betriebspunkt herum bei 34,6 %. Da die Pumpen nicht baugleich sind, ist dieser Vergleich eigentlich auch unerheblich.
Aber zurück zur geregelten Pumpe: Wenn Du den Wert bei 100 % Drehzahl als Vergleich nimmst, dann haben wie bei meinem Inverter die drehzahlreduzierten Werte einen etwas geringeren Wirkungsgrad.
Nun sind das alles recht kleine Pumpen, Danfoss beschreibt in dem Artikel große Pumpen. Aber darin kann nicht das komplett andere Verhalten begründet sein.
Aber: ich habe dann doch keinen Denkfehler. Der Unterschied liegt vielmehr darin, dass es bei der Gartenbewässerung um Pumpen geht, die Druck erzeugen sollen - und in dem Danfoss-Artikel um Pumpen in Kläranlagen, die Fördermenge erzeugen sollen, bei freiem Auslauf. Und da stimmt es dann wirklich, dass mit der Reduzierung der Drehzahl der Wirkungsgrad steigt. Es geht dort nicht um den Druck am Ausgang der Leitung (der ist nahe Null), sondern um die Strömungsverluste in den Rohren. Und diese reduzieren sich mit geringerer Fördermenge erheblich, damit auch der Energieverbrauch).
Fazit: Wenn Du schon einen Inverter nehmen willst, dann kauf' Dir dennoch eine der Bewässerungsaufgabe angepasste Pumpe (am oberen Rand Deiner Bewässerungsaufgabe, aber nicht bis 12 bar). Wenn Dir 550 Watt zu klein sind, dann vielleicht 750 W (P2), und mit 65 m Förderhöhe, was irgendwie die gängigste Größe im Otto-Normal-Gartenbereich zu sein scheint. Irgendwas mit Leistungsdaten wie die SP 3A-12. Dann brauchst Du mit der Drehzahl nicht so weit runter und hast selbst bei 2,5 m³/h noch knapp 6 bar. (Bei dieser großen Durchflussmenge bitte auf ausreichenden Querschnitt der Leitung achten, bei 2.x m³/h spielen schon die Druckverluste im Rohr eine Rolle.)
Willst Du am Inverter nur statisch die Drehzahl der Pumpe reduzieren oder tatsächlich eine Druckregelung selbst bauen? Weil, erst der geregelte Betrieb macht den Einsatz eines Inverters erst richtig sinnvoll.
Ansonsten gilt wohl das, was mein Sohn seinen Kindern öfter mal sagt: "Find's selbst heraus".
Und berichte bitte hier darüber. Ich bin echt interessiert dran, was am Ende an Technik bei Dir steht und wie sie funktioniert.
LG und Viel Erfolg!
Thoralf
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Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Ja, gewissermaßen schon, die sind dort sogar benannt:Thoralf hat geschrieben: Mi 22. Jul 2026, 12:26 Weil, irgendwie überlege ich schon eine ganze Weile ob ich einen Denkfehler habe oder das in Deinem verlinkten Beitrag von Danfos irgendwelche Voraussetzungen andere sind. Also ob die dargestellte erhebliche Effizenzverbesserung andere Randbedingungen hat.
Blöd nur, dass bei meiner Pumpe die entsprechenden Angaben im Datenblatt fehlen.Systeme in der Wassertechnik müssen meist auf die Spitzenlast ausgelegt sein. Daraus ergibt sich zwangsläufig ein hoher Anteil an Teillastbetrieb. Dieser Tatsache tragen Hersteller von Strömungsmaschinen inzwischen Rechnung. Sie legen ihre Aggregate teilweise so aus, dass das Wirkungsgradoptimum bei ca. 70 Prozent der Fördermenge liegt. Anwender sollten deshalb bei einer Nachrüstung bestehender Anlagen oder Neukonzeption bei der Auswahl der eingesetzten Strömungsmaschinen darauf achten, wo das Wirkungsgradoptimum liegt. Mit dem Teillastprofil ihrer Anwendung lässt sich leicht abstimmen, ob eine solche Auswahl für ihre Anlage sinnvoll ist.
Spannend! Bei 2,5 Bar und Q=1 hattest du eine Frequenz von 46 Hz wenn ich das eine Bild richtig deute. Das wird dann wohl der Punkt bei 350 W sein. Das wäre also quasi wie eine 103 auf 50 Hz wenn ich mir die Diagramme anschaue. Die 103er Pumpe hätte da ein P2 von 250 W. Du hast die 104, die hat bei 3 m3/h eine P2 von 400 W laut Datenblatt, deine Messung sagt fast 600W als P2. Die Effizienz des Systems liegt also bei 66%, wenn wir die 250 W Pumpe nun mit derselben Effizienz betreiben würden dann wären das ca. 380 W, deine runtergeregelte braucht nur 350 W. Der Wirkungsgrad wird also um fast 10% besser wenn man das so rechnen kann. Ist natürlich eine ziemlich wackelige Berechnung mit vielen Annahmen, die Realität kann anders aussehen. Wenn ich mir dein kWh pro Q Diagramm anschaue sind es bei Q=1 ca. 0,3 bzw. 0,4 kWh, also 25% weniger Leistung. Du bist da von den 38 Hz allerdings auch noch ein gutes Stück entfernt wenn ich das richtig sehe (die Frequenz fehlt leider in deinen ganzen Diagrammen, das wäre spannend gewesen).Thoralf hat geschrieben: Mi 22. Jul 2026, 12:26 An meiner kleinen Invertersteuerung (Konstantdruckregelung von WILO) hatte ich mal ein wenig herumgemessen viewtopic.php?p=19238#p19238
Die Leistungsaufnahme hängt von der Fördermenge ab wie ich irgendwo gelesen habe. Wenn du gegen einen geschlossenen Schieber pumpst ist die Leistungsaufnahme geringer als wenn du auf der Pumpe oben den Schlauch weg lässt und eine hübsche Fontäne in den Garten bzw. in die Luft schießt.Thoralf hat geschrieben: Mi 22. Jul 2026, 12:26 Aber: ich habe dann doch keinen Denkfehler. Der Unterschied liegt vielmehr darin, dass es bei der Gartenbewässerung um Pumpen geht, die Druck erzeugen sollen - und in dem Danfoss-Artikel um Pumpen in Kläranlagen, die Fördermenge erzeugen sollen, bei freiem Auslauf. Und da stimmt es dann wirklich, dass mit der Reduzierung der Drehzahl der Wirkungsgrad steigt. Es geht dort nicht um den Druck am Ausgang der Leitung (der ist nahe Null), sondern um die Strömungsverluste in den Rohren. Und diese reduzieren sich mit geringerer Fördermenge erheblich, damit auch der Energieverbrauch).
Ich habe 2 Verteiler mit jeweils 4 Abgängen, die Verteiler sind T-Stücke aus Edelstahl mit 1 1/4 Zoll, dann geht es auf motorisierte Kugelhähne mit 1 Zoll und dann auf 32er Rohre in den Garten. Zufällig habe ich gerade ein 15m langes 50er PE Rohr auf Kleinanzeigen in der Nähe zu verschenken entdecktThoralf hat geschrieben: Mi 22. Jul 2026, 12:26 Bei dieser großen Durchflussmenge bitte auf ausreichenden Querschnitt der Leitung achten, bei 2.x m³/h spielen schon die Druckverluste im Rohr eine Rolle.
Natürlich eine komplette Druckregelung, für die Popup-Sprinkler eventuell sogar ein Modus bei dem der Druck oszilliert sodass diese mal mehr und mal weniger Wurfweite habenThoralf hat geschrieben: Mi 22. Jul 2026, 12:26 Willst Du am Inverter nur statisch die Drehzahl der Pumpe reduzieren oder tatsächlich eine Druckregelung selbst bauen? Weil, erst der geregelte Betrieb macht den Einsatz eines Inverters erst richtig sinnvoll.
Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Moin!
Ich stimme in einigen Punkten nicht mit Dir überein.
1. Randbedingungen von Danfoss
Nein, das zitierte ist nicht die Randbedingung für die im Beitrag dargestellte Effizienzsteigerung, das ist nur eine allgemeingültige Empfehlung.
Randbedingung ist, dass nicht der Wirkungsgrad der Pumpe betrachtet wird, sondern die spezifische Energie für die Wasserförderung (kWh/m³).
Und zweite Randbedingung ist, dass es um die Förderung von Wasser geht (im Sinne von Transport von A nach B) und nicht um eine Druckerhöhung.
Aufgabe der Pumpe im Klärwerk: Wasser von A nach B befördern, zwischen zwei offenen Becken
Ungeregelte Pumpe: Die Pumpe wird eingeschaltet und der gewünschte Wert des Durchflusses mit Schiebern gestellt.
Geregelte Pumpe:: Die Pumpe wird in der Drehzahl soweit runter geregelt, dass der Wert des Durchflusses stimmt.
Im ersten Fall muss die Pumpe unnötig hohen Druck erzeugen, im zweiten Fall ergibt sich eine erhebliche Reduzierung der spezifischen Energie.
2. Der Vergleich zweier unterschiedlich großer Pumpen
Die WILO 103 und 104 unterscheiden sich in der Stufenzahl. Meine 104 hat 4 Stufen (wie ich selbst sehen konnte, als ich wegen eigener Dummheit verschmutztes Wasser ansaugte und sie auseinanderbauen und säubern musste
). Die 103 hat 3 Stufen und damit auch einen kleineren Motor. Der Wirkungsgrad ist offenbar pro Pumpenstufe angegeben und damit für beide Pumpen gleich. Ich würde aber davon ausgehen, dass der kleinere Motor einen geringeren Wirkungsgrad hat. Hinzu kommt die recht grobe Näherung, wenn Du von meinem gemessenen P1-Wert auf den P2-Wert zurückrechnest. Da liegen die 10 Prozent in dem Bereich, der durch die Effizienzunterschiede der Motoren und auch durch Serienstreuung verursacht sein kann.
Besser ist es, tatsächlich ein und dieselbe Pumpe mit und ohne Drehzahlregelung zu vergleichen. Also das was Du machen willst: eine Pumpe nehmen und eine Drehzahlregelung davorsetzen.
Bei meiner Pumpe hatte ich den Wirkungsgrad für unterschiedliche Konstantdrücke angeschaut. Ergebnis: kein erkennbarer Unterschied (Diagramm 5 in meinem Beitrag)
Im Grundfos-Tool hatte ich die Werte auf einer vorgegebenen Verbraucherkennlinie angeklickt und die vom Tool selbst berechneten Wirkungsgrade mit denen bei 100% Drehzahl verglichen: ebenfalls keine signifikante Verbesserung des Wirkungsgrades.
Fazit: der Wirkungsgrad wird durch die Drehzahlregelung nicht verbessert. Verbessert wird nur die Effizienz, indem unnötig hoher Druck vermieden wird.
Anmerkung:
Wirkungsgrad ist hier: mechanische Energie am Ausgang der Pumpe (m * g * h), unter Berücksichtigung des Drucks / elektrische Energie, in %
Effizienz: Energieaufwand zum Fördern der Wassermenge (ohne Berücksichtigung des Drucks), in kWh/m³
Fun Fact: am effizientesten ist immer noch der gute alte Druckschalter am Druckkessel.
Ich habe dazu in einem ebenfalls längeren Beitrag viewtopic.php?p=19340#p19340 etwas geschrieben. Selbst bei Entnahme kleinster Mengen läuft die (richtig dimensionierte) Pumpe in einem optimalen Bereich - und wird bei Erreichen des eingestellten Drucks einfach abgeschaltet, kommt also gar nicht in ineffiziente Bereiche der Kennlinie.
3. Die Leistungsaufnahme hängt gleichermaßen von Fördermenge und Druck ab.
W = m * g * h (wobei bei Pumpen mit der Höhe zugleich auch der Druck mit gemeint ist, entsprechend umgerechnet)
P = W/t = m * g * H / t = Q * g * H
Theoretisch ist bei Q = 0 auch die Leistung = 0. Aber es gibt eben auch Reibungsverluste (was Wasser wird dann warm).
Und Theoretisch wäre auch bei H = 0 die Leistung = 0. Also z.B. bei Umwälzpumpen.
Darum gibt es in der Leistungskurve irgendwo ein Maximum, ebenso beim Wirkungsgrad.
Nach wie vor würde ich eine kleinere Pumpe wählen, aber das ist nur meine Meinung.
Alles in allem ein schönes (und anspruchsvolles) Vorhaben, die Druckregelung selbst zu bauen. Hut ab!
Schreib dann mal, wie Du das gemacht hast. Wahrscheinlich passt das am besten in den Forumsbereich "Druckschalter".
(Machst Du sowas beruflich, also Bau und Programmierung von elektronischen Steuerungen?)
LG und viel Erfolg!
Thoralf
Ich stimme in einigen Punkten nicht mit Dir überein.
1. Randbedingungen von Danfoss
Nein, das zitierte ist nicht die Randbedingung für die im Beitrag dargestellte Effizienzsteigerung, das ist nur eine allgemeingültige Empfehlung.
Randbedingung ist, dass nicht der Wirkungsgrad der Pumpe betrachtet wird, sondern die spezifische Energie für die Wasserförderung (kWh/m³).
Und zweite Randbedingung ist, dass es um die Förderung von Wasser geht (im Sinne von Transport von A nach B) und nicht um eine Druckerhöhung.
Aufgabe der Pumpe im Klärwerk: Wasser von A nach B befördern, zwischen zwei offenen Becken
Ungeregelte Pumpe: Die Pumpe wird eingeschaltet und der gewünschte Wert des Durchflusses mit Schiebern gestellt.
Geregelte Pumpe:: Die Pumpe wird in der Drehzahl soweit runter geregelt, dass der Wert des Durchflusses stimmt.
Im ersten Fall muss die Pumpe unnötig hohen Druck erzeugen, im zweiten Fall ergibt sich eine erhebliche Reduzierung der spezifischen Energie.
2. Der Vergleich zweier unterschiedlich großer Pumpen
Die WILO 103 und 104 unterscheiden sich in der Stufenzahl. Meine 104 hat 4 Stufen (wie ich selbst sehen konnte, als ich wegen eigener Dummheit verschmutztes Wasser ansaugte und sie auseinanderbauen und säubern musste
Besser ist es, tatsächlich ein und dieselbe Pumpe mit und ohne Drehzahlregelung zu vergleichen. Also das was Du machen willst: eine Pumpe nehmen und eine Drehzahlregelung davorsetzen.
Bei meiner Pumpe hatte ich den Wirkungsgrad für unterschiedliche Konstantdrücke angeschaut. Ergebnis: kein erkennbarer Unterschied (Diagramm 5 in meinem Beitrag)
Im Grundfos-Tool hatte ich die Werte auf einer vorgegebenen Verbraucherkennlinie angeklickt und die vom Tool selbst berechneten Wirkungsgrade mit denen bei 100% Drehzahl verglichen: ebenfalls keine signifikante Verbesserung des Wirkungsgrades.
Fazit: der Wirkungsgrad wird durch die Drehzahlregelung nicht verbessert. Verbessert wird nur die Effizienz, indem unnötig hoher Druck vermieden wird.
Anmerkung:
Wirkungsgrad ist hier: mechanische Energie am Ausgang der Pumpe (m * g * h), unter Berücksichtigung des Drucks / elektrische Energie, in %
Effizienz: Energieaufwand zum Fördern der Wassermenge (ohne Berücksichtigung des Drucks), in kWh/m³
Fun Fact: am effizientesten ist immer noch der gute alte Druckschalter am Druckkessel.
Ich habe dazu in einem ebenfalls längeren Beitrag viewtopic.php?p=19340#p19340 etwas geschrieben. Selbst bei Entnahme kleinster Mengen läuft die (richtig dimensionierte) Pumpe in einem optimalen Bereich - und wird bei Erreichen des eingestellten Drucks einfach abgeschaltet, kommt also gar nicht in ineffiziente Bereiche der Kennlinie.
3. Die Leistungsaufnahme hängt gleichermaßen von Fördermenge und Druck ab.
W = m * g * h (wobei bei Pumpen mit der Höhe zugleich auch der Druck mit gemeint ist, entsprechend umgerechnet)
P = W/t = m * g * H / t = Q * g * H
Theoretisch ist bei Q = 0 auch die Leistung = 0. Aber es gibt eben auch Reibungsverluste (was Wasser wird dann warm).
Und Theoretisch wäre auch bei H = 0 die Leistung = 0. Also z.B. bei Umwälzpumpen.
Darum gibt es in der Leistungskurve irgendwo ein Maximum, ebenso beim Wirkungsgrad.
Nach wie vor würde ich eine kleinere Pumpe wählen, aber das ist nur meine Meinung.
Alles in allem ein schönes (und anspruchsvolles) Vorhaben, die Druckregelung selbst zu bauen. Hut ab!
Schreib dann mal, wie Du das gemacht hast. Wahrscheinlich passt das am besten in den Forumsbereich "Druckschalter".
(Machst Du sowas beruflich, also Bau und Programmierung von elektronischen Steuerungen?)
LG und viel Erfolg!
Thoralf
Der Elektroingenieur in mir meint: "Wasser braucht Strom" 
Meine Projekte gibt es auch in meinem Blog:
https://blende-acht.blogspot.com/search/label/Brunnen
https://blende-acht.blogspot.com/search/label/Pumpe
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Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
So, die Pumpe ist da, am Frequenzumrichter angeschlossen (mit Linksdrehfehld seltsamerweise, der Motor muss tatsächlich links herum drehen) und sitzt im Brunnenrohr drin. Die Steuerung der Pumpe über die Änderung der Drehzahl funktioniert hervorragend, aktuell habe ich noch keinen Drucksensor dran sondern nur die Überdruckabschaltung und muss selber die richtige Frequenz einstellen, da bin ich im Bereich von 33 Hz bis 38 Hz für 2-3 der Gardena OS140. Meinen Überdruckschalter habe ich auf ca. 7 Bar eingestellt und am FU angeschlossen, wenn der Druck zu hoch wird schaltet der FU sofort ab und die Störung muss erst weggedrückt werden bevor er wieder anlaufen kann, einfach wieder auf "Start" drücken reicht da nicht (der Überdruckschalter wurde auf 1 Bar eingestellt geliefert, das wurde also häufig genug getestet bei der Inbetriebnahme bis ich die 7 Bar gefunden hatte
). Die Leistungsaufnahme habe ich mit 800W und 1200W gemessen, allerdings habe ich keine separate Leistungsmessung sodass ich im Prinzip die Anlage stoppe, den aktuellen Hausverbrauch ablese, dann alles starte und die Differenz bilde. Irgendwann muss ich nochmal die Durchflussmenge zu dem Druck erfassen um zu schauen ob das zu der von mir berechneten Kennlinie für die gedrosselte Pumpe passt. Einmal eingestellt kann die Frequenz auch so bleiben bis man etwas am Durchfluss verändert, also wenn am Ende meine Regelung keine konstante Frequenz nach einiger Zeit erreicht dann läuft sie nicht optimal.
Und gerade habe ich einmal die 3 Gardena OS-140 und die kleinen Popup-Sprinkler alle gleichzeitig eingeschaltet, um damit auf 5 Bar zu kommen braucht es tatsächlich die vollen 50 Hz. Ob das nun unbedingt nötig ist alles gleichzeitig zu bewässern sei jetzt mal dahingestellt
Laut Pumpendiagramm müssten das so ca. 70 l/min sein, die Popup-Sprinkler kann ich auch nur kurz laufen lassen, die verwandeln sonst die kleine Rasenfläche in kürzester Zeit in einen Sumpf (das war auch schon immer so, da kommt ziemlich viel Wasser raus aber sie brauchen den Druck um auf die Reichweite zu kommen).
Vorläufiges Fazit: Vielleicht etwas übertrieben diese Pumpe, aber sie macht Spaß (spätestens wenn man mal die Köpfe der Gardenaregner ausbaut und eine riesengroße Fontäne in den Himmel schießt oder wenn man mal den offenen Schlauch in der Hand hält und einen langen Wasserstrahl damit durch die Gegend schießt) und wenn überhaupt wird sich die Überdimensionierung in den Stromkosten durch eine niedrigere Effizienz niederschlagen, bei den Anschaffungskosten ist diese Pumpe gegenüber der kleineren Varianten nicht wesentlich teurer gewesen (vielleicht 15€). Ich habe schon einen Wasserzähler mit Gardena-Anschluss versehen und werde demnächst mal Durchfluss-Druck-Leistungsmessungen machen (muss nur noch rausfinden wohin mit den ganzen Wassermengen die dabei entstehen)
Und gerade habe ich einmal die 3 Gardena OS-140 und die kleinen Popup-Sprinkler alle gleichzeitig eingeschaltet, um damit auf 5 Bar zu kommen braucht es tatsächlich die vollen 50 Hz. Ob das nun unbedingt nötig ist alles gleichzeitig zu bewässern sei jetzt mal dahingestellt
Vorläufiges Fazit: Vielleicht etwas übertrieben diese Pumpe, aber sie macht Spaß (spätestens wenn man mal die Köpfe der Gardenaregner ausbaut und eine riesengroße Fontäne in den Himmel schießt oder wenn man mal den offenen Schlauch in der Hand hält und einen langen Wasserstrahl damit durch die Gegend schießt) und wenn überhaupt wird sich die Überdimensionierung in den Stromkosten durch eine niedrigere Effizienz niederschlagen, bei den Anschaffungskosten ist diese Pumpe gegenüber der kleineren Varianten nicht wesentlich teurer gewesen (vielleicht 15€). Ich habe schon einen Wasserzähler mit Gardena-Anschluss versehen und werde demnächst mal Durchfluss-Druck-Leistungsmessungen machen (muss nur noch rausfinden wohin mit den ganzen Wassermengen die dabei entstehen)
Re: Tiefbrunnenpumpe in Rohr zentrieren
Danke für diese Zwischenstands-Meldung. Klingt interessant.
Ich würde mich über einen weiteren Bericht freuen.
LG
Thoralf
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LG
Thoralf
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