Hallo @ All


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Martinho
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Beitragvon Martinho » Fr 13. Jul 2018, 11:51

Hallo werte Brunnengemeinde,

auch ich habe mich dank meiner Frau zum eigenen Brunnen im Garten entschließen müssen/dürfen :D

Nach etwas Recherche und abwägen (pro/kontra) dem mir zu Verfügung stehendem Material,
habe ich mich für einen Bohrvorgang ohne Arbeitsrohr entschieden.
Ich verwende dabei ein Brunnenrohr DN 125.

Folgende Arbeitsschritte habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt durchgeführt.
Bis ca. 5m gebohrt
Einsetzen des Brunnenrohrs (0,5m Sumpfrohr, 2m Filterrohr/0,3 mm, Rest Vollrohr)
Bis ca. 7,5m geplunscht

Das GW steht gegenwärtig bei 3,5m unterhalb der GK.

Bin nunbei 7,5m auf eine dezente Tonschicht gestoßen und habe diese angefangen mit einem kleineren Bohrer (90 mm zu bearbeiten).
Bislang konnte ich ca. 30 cm herausholen. Hoffe auf bessere Bodenverhältnisse und mit einer Auflast von 350 kg das Rohr weiter in den Boden treiben zu können.

Ziel der Bohrung wären ca. 10-11m. 2,5m Filterrohr/Sumpfrohr + 1m TBP - dann hätte ich noch ca. 3m Wassersäule über der Pumpe stehen.

Reicht das oder habe ich einen Gedankenfehler?

Würde mich über eure Einschätzung zu meinem Projekt freuen.

VG
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Bohrbrunnen
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Re: Hallo @ All

Beitragvon Bohrbrunnen » Fr 13. Jul 2018, 12:17

Willkommen hier im Brunnen Forum.

So wie du das oben aufgeführt hast passt das!
Kein Fehler zu erkennen.
Wie möchtest du den Brunnen verschließen?
Brunnenkopf nicht vergessen. :mrgreen:
Gruß Manfred
Glück Auf!

Lieber Ratten im Keller als Verwandtschaft im Haus.

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Martinho
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Re: Hallo @ All

Beitragvon Martinho » Fr 13. Jul 2018, 12:34

Vielen Dank für die Begrüßung!

Im Sumpfrohr würde ich gerne Tonpellets verwenden - muss mir nur die Passende Fangvorrichtung überlegen.
Lose wollte ich diese nur ungern reinwerfen, habe bedenken, dass diese ausgewaschen werden. Evtl. noch mit grobem Kies erschweren.
Richtig so?

Ein Brunnenkopf kommt auf alle Fälle noch drauf, den habe ich bei meiner Auflistung nur vergessen bzw. nicht bedacht. ;)
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Plunschmeister
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Re: Hallo @ All

Beitragvon Plunschmeister » Fr 13. Jul 2018, 12:43

Hallo und willkommen bei uns!
Im Brunnen - Pedia findest du eine Bauanleitung für einen Brunnenstopfen (Eriberto - V 2.0).
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

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Re: Hallo @ All

Beitragvon Martinho » Fr 13. Jul 2018, 12:52

Vielen Dank!

Perfekt :D
Werde bei Zeiten die Schublade meiner Frau plündern :lol:

Vorab wartet wohl noch ein wenig schweißtreibende Arbeit auf mich :oops:

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Re: Hallo @ All

Beitragvon Martinho » Di 17. Jul 2018, 16:48

Hallo zusammen,

nach schweißtreibenden Stunden am Wochenende am Brunnenprojekt setzt die bekanntlich erste negative Stimmung ein.

Da mit Plunschen wie oben erwähnt kein Weiterkommen war, habe ich mit dem kleinen Bohrer sogar auf 8,5 m (1 m unter das Sumpfrohr) gebohrt. Zum Vorschein kam nur reiner Lehm mit ca. 20 mm Steinen. Im erneuten Plunschversuch mit großem Kraftakt und unermüdlichem Einsatz konnte ich das Rohr knapp 10 cm in den Boden befördern - keine zufriedenstellende Leistung nach 2 Tagen. :roll:
Vermutlich ein Fehler, aber was macht man nicht alles aus Verzweiflung, habe ich mit einer kleinen Pumpe den Versuch unternommen den Wasserbestand zu testen. Wasser lief gemäß der Pumpenleistung für ca. 30-40 min ordentlich. Absolut braun und selbstverständlich alles andere als sandfrei, aber es lief.
Leider nimmt der Wasserstand beim anschließenden Messen dabei zu schnell ab. Vorteil der ganzen Aktion, es gelang mir das Rohr beim erneuten Plunschversuch weitere 20 cm zu versenken.

Jetzt meine Frage an die Profis ...
Habe ich mit der Aktion meine Filterstrecke schon zu sehr beansprucht bzw. den Filter mit dem vorhandenen Feinsand verstopft?
Oder habe ich durch das tiefe Bohren dem Wasser nach unten eine Möglichkeit zur Flucht gegeben?
Habe gerade den Wasserstand im Rohr gemessen. Dieser liegt wieder bei akzeptablen 3 m unter GOK.

Wie soll es weitergehen?
Quälen und weiter mein Glück in der Tiefe suchen oder das vorhandene DN 125 als Arbeitsrohr annehmen und im Anschluss ziehen? Dann würde ich dementsprechend ein DN 115 mit aufgeschraubten Boden als Brunnenrohr ablassen. Bedingt durch den Feinsand wäre dann ein Gewebefilter auf Kosten des nachfließenden Wasser sinnvoll?

Fragen über Fragen...
...wäre über euren Rat dankbar
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Plunschmeister
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Re: Hallo @ All

Beitragvon Plunschmeister » Di 17. Jul 2018, 18:00

Hallo,
Jetzt meine Frage an die Profis ...
Habe ich mit der Aktion meine Filterstrecke schon zu sehr beansprucht bzw. den Filter mit dem vorhandenen Feinsand verstopft?
Oder habe ich durch das tiefe Bohren dem Wasser nach unten eine Möglichkeit zur Flucht gegeben?
Habe gerade den Wasserstand im Rohr gemessen. Dieser liegt wieder bei akzeptablen 3 m unter GOK.

Wie soll es weitergehen?
Quälen und weiter mein Glück in der Tiefe suchen oder das vorhandene DN 125 als Arbeitsrohr annehmen und im Anschluss ziehen? Dann würde ich dementsprechend ein DN 115 mit aufgeschraubten Boden als Brunnenrohr ablassen. Bedingt durch den Feinsand wäre dann ein Gewebefilter auf Kosten des nachfließenden Wasser sinnvoll?

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Die Filterstrecke wird schon noch i.O. sein. Im Lehm oder auch Ton, läuft das Grundwasser nur sehr langsam nach, wobei Lehm nicht so plastisch und wasserundurchlässig wie reiner Ton ist, da die Korngröße der Bestandteile Sand und Schluff größer ist.

In diesen Schichten kannst du keine Filterstrecke setzen - also musst du tiefer gehen, bis du auf Sand oder Kies stößt.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

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